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1. November bis 24. Dezember

1 Million Sterne

Ein Charity Lichtermeer in der Vorweihnachtszeit. Mit der Aktion 1 Million Sterne setzt die youngCaritas gemeinsam mit Schulklassen und Jugendgruppen ein Zeichen gegen Armut in Österreich und der ganzen Welt. Wir möchten das Bewusstsein dafür fördern, dass es Menschen inmitten unserer Gesellschaft gibt, denen es nicht so gut geht und die dies vor allem in der Vorweihnachtszeit besonders stark spüren.

Wir lassen es für Menschen in Not leuchten!

Während es draußen immer dunkler und kälter wird, denken wir an die Menschen unter uns, die oft unter Armut und Ausgrenzung leiden.

Was ist "1 Million Sterne"?

Während es draußen immer dunkler und kälter wird, denken wir an die Menschen unter uns, die unter Armut und Ausgrenzung leiden. Rund 336.000 Personen in Österreich sind von manifester Armut betroffen. Die youngCaritas setzt mit der Hilfe von zahlreichen engagierten jungen Menschen ein strahlendes Zeichen. Mit „1 Million Sterne“ lassen wir es für diese Menschen in Not leuchten.

Wie das geht?

Schulklassen oder Jugendgruppen gestalten gemeinsam ein Lichtermeer. Hinter jeder Flamme steckt ein kleiner Spendenbetrag. Die Kinder und Jugendlichen suchen sich im Vorhinein Sponsor*innen, beispielsweise Eltern, oder auch Firmen. Diese spenden einen frei gewählten Betrag (z.B. 1 Euro pro Kerze). Das Geld wird am Ende an ein Hilfsprojekt der Caritas Steiermark gespendet. Die Kinder und Jugendlichen können dabei selbst auswählen, an welches Projekt ihre gesammelten Spenden gehen!

Tipp! Gerne können Sie unseren kostenlosen youngCaritas Workshop „Armut und soziale Ausgrenzung“ buchen – hier setzen wir uns interaktiv mit dem Thema auseinander!

Wann findet die Aktion statt?

Jugendgruppen oder Schulklassen können „1 Million Sterne“ flexibel selbst organisieren. Datum und Ort des Lichtermeers sind frei wählbar. So kann beispielsweise während einer Weihnachtsfeier am eigenen Schulhof ein „1 Million Sterne“-Lichtermeer stattfinden. Das Team der youngCaritas steht für Fragen zur Verfügung und hilft gerne bei der Planung und Organisation der Aktion!

Tipp! Die Aktion ist ein stimmungsvolles Rahmenprogramm für Adventfeiern, Weihnachtskonzerte oder Adventmärkte.

So funktioniert's!

Als Zeichen gegen die Armut entzünden wir gemeinsam eine Million Lichter und spenden jedem Licht an eines von zwei Projekten der Caritas einen kleinen Beitrag gegen Armut. Und wie hilft die Aktion betroffenen Menschen? Indem hinter jeder Kerze, die entzündet wird, Pat*innen stehen, die pro Kerze einen frei gewählten Betrag (unsere Empfehlung: mindestens 1 Euro pro Kerze) spenden.

Für Fragen und Anmeldung zur Aktion steht das Team der youngCaritas per Mail zur Verfügung: young@caritas-steiermark.at

Tipps und Tricks für ein erfolgreiches “1 Million Sterne”-Lichtermeer

Information und Bewerbung an den Schulen
Der erste Schritt ist es, einen Termin festzulegen. Die Rahmenbedingungen für die Aktion, wie Dauer, Programm, Ort und Zeit, legen Sie selbst fest. Werbematerial zur Unterstützung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Das Team der youngCaritas besucht Sie vorher gerne an der Schule.
Wir stellen die Aktion vor. Außerdem präsentieren wir die Spendenprojekte: Die Schüler*innen können direkt danach abstimmen, an welches Projekt sie spenden möchten!

Kerzen-Pat*innen finden
Für die Kerzen, die Sie entzünden möchten, suchen Schüler*innen im Vorfeld Pat*innen. Das können etwa die Eltern oder Verwandte sein. Der oder die Pat*in spendet pro Kerze 1 Euro (der Betrag ist nur eine Richtlinie — natürlich kann gerne auch mehr gespendet werden). Jede Spende ist wertvoll! Deshalb soll bei der Pat*innensuche kein Wettbewerb oder Konkurrenzgedanke entstehen.
Darum braucht es niemanden unangenehm sein, wenn sich keine Patenschaft findet. Oft handhaben es Lehrer*innen und Schüler*innen dann so, dass jemand, der mehrere Pat*innen finden konnte, einen abgibt. Für die steuerliche Absetzbarkeit der Spende stellen wir Formulare zur Verfügung.

Die Teelichter und Kerzengläser
Hinter jeder Patenschaft steht eine Kerze; und die gilt es nun zu besorgen!
Kerzengläser für jedes Teelicht runden die Präsentation ab. Alternativ können Sie Marmeladen- oder Gurkengläser verschönern und wiederverwenden, oder Teelichter ohne Aluhülle verwenden. Natürlich können Sie bei der Aktion ALLE Kerzen anzünden, auch wenn nicht für alle Kerzen Pat*innen gefunden wurden.
Es ist außerdem möglich, direkt beim Entzünden noch Patenschaften
zu übernehmen. Dafür ist es sinnvoll, eine Spendenliste bei der Aktion
aufzulegen.

Das Motiv – Planung und Gestaltung des Lichtermeeres
Sie können mit den Kerzen außerdem ein Motiv legen, das in der Finsternis erstrahlt. Gut eignen sich geometrische Formen, wie mehrere langauslaufende, parallele Geraden, ein großes Quadrat, ein Rechteck oder ein Stern. Am einfachsten sind Buchstaben, die aus Schablonen gefertigt werden. Dadurch erspart man es sich, Winkel zu messen. Auch einzelne Wörter oder Sätze sind sehr schöne Motive. Zur Planung des Motivs sollten Sie den Veranstaltungsort besuchen und genau vermessen, um ein gutes Gefühl für die Größe zu bekommen.

Behördenwege
Falls Sie ein Lichtermeer an einem öffentlichen Platz planen, müssen Sie die Veranstaltung bei der Bau- und Anlagenbehörde des jeweiligen Ortes anmelden. In Graz ist dies z.B. das Veranstaltungsreferat in der Wurmbrandgasse 4 (Tel.: +43 316 872-5974). Eine Veranstaltung bis zu 300 Personen zählt als Kleinveranstaltung. Natürlich hilft Ihnen die youngCaritas dabei gerne!

Der Aufbau
Um ein Bild rasch und einfach aufzubauen, benötigen Sie: Schnur, Rollmeter, Kreide, Anzünder (windbeständig, lange Brenndauer, genügend Länge). Schablonen sind sehr hilfreich. Beim Aufbau empfehlen wir, die Helfer*innen in Gruppen aufzuteilen, die folgende Aufgaben übernehmen:
– Lichterfigur vermessen und Kerzenplatzierung einzeichnen
– Kerzen aufstellen
– Nachschub der Kerzen sicherstellen
Danach heißt es: Lassen wir es leuchten!

Spenden und Nachbereitung
Bitte überweisen Sie die gesammelten Spenden auf unser Spendenkonto. Als Kennwort geben Sie dafür den Namen des gewählten Projekts. Als Dankeschön erhalten Sie von uns eine youngCaritas-Urkunde. Besonders freuen wir uns auch über Fotos Ihrer Aktion, damit wir die schönen Lichtermeere auch auf unserer Homepage und Social Media leuchten lassen können!

Spendenprojekte

Spendenprojekte

Dieses Jahr kann an drei Projekte der Caritas gespendet werden:

  • die steirischen Lerncafés
  • die Jugendnotschlafstelle “Schlupfhaus”
  • Zentrum Rumuri für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche in Burundi

Die steirischen Lerncafés

Die neun steirischen Lerncafés sind eine nicht mehr wegzudenkende Einrichtung für Kinder und Jugendliche in Graz, Leoben, Leibnitz, Knittelfeld und Mürzzuschlag. An 4 Tagen der Woche können die jungen Menschen am Nachmittag mit den Lern- und Sozialbetreupersonen und Ehrenamtlichen ihre Hausaufgaben erledigen. Zudem stehen das vertiefende Üben des Schulstoffes, aber auch Freizeitaktivitäten wie Basteln, Spielen und Ausflüge am Programm.

Ein Mädchen und eine Frau beim Lernen an einem Schreibtisch
© Caritas Steiermark
Die Außenfassade des Schlupfhaus.
© Caritas Steiermark

Jugendnotschlafstelle Schlupfhaus

Die Angebote des Schlupfhaus sind vielfältig und richten sich an junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren. Die Notschlafstelle bietet ein Bett, Basisversorgung, Krisenintervention und Erstberatung. In Einzelgesprächen gibt das Team den jungen Menschen Rat in Notlagen und schafft neue Perspektiven. Zusätzlich gibt es ein ambulantes Angebot für Jugendliche, die zwar wohnversorgt sind, aber trotzdem viel Zeit auf der Straße verbringen, bereit.

Rumuri – Zentrum für blinde und sehschwache Kinder und Jugendliche

Burundi gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Armut und Behinderungen gehen hier meist Hand in Hand. Blind zu sein oder sogar blind geboren zu werden, bedeutet für die Familien dieser Kinder, keine Unterstützungen und kaum eine Chance auf Bildung und ein selbstbestimmtes Leben. Das Zentrum „RUMURI“ der Caritas Gitega ist eine Bildungseinrichtung mit angeschlossenen Internat und einem sozialpädagogischen Zentrum. Rund 70 blinden und sehbehinderten Kindern und Jugendlichen aus ganz Burundi wird hier eine Schulausbildung ermöglicht.

"Wenn die Kinder bei uns ankommen, können sie oft weder gehen noch stehen. Sie wurden versteckt und haben oft das Haus noch nie verlassen," erzählt ein Lehrer , der selbst sehbehindert ist. In Rumuri finden sie einen geschützten Ort, an dem sie gemeinsam leben, lernen und wachsen können.

Damit die Kinder weiter gut versorgt werden können, benötigt das Zentrum dringend eine neue Küche. Jeder Beitrag – ob klein oder groß – bringt uns unserem Ziel ein Stück näher.

Kinder sitzen an einem Holztisch mit Holzbrett und Nägeln als Unterrichtsmaterial.
Foto: Caritas

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